Der Unterschied der Geschlechter – Die Online-Beratung

Der biologische Unterschied von männlich und weiblich

Eizelle bei der Berfruchtung

Bingo – der hat das Rennen
gemacht…

Es gibt einen einzigen Unterschied in der Natur, mit dem man männlich und weiblich sicher auseinander halten kann und der bei allen Pflanzen und Tieren gegeben ist: die Größe der Ge- schlechtszellen.

Diese sind bei allen Weibchen sehr viel größer als bei den Männ- chen. Von den winzigen männlichen Spermien gibt es bei allen Arten millionenfach mehr auf der Welt, als von den weiblichen Ei- zellen. Aufgrund dessen haben Männchen und Weibchen verschie- dene Fortpflanzungsstrategien entwickelt, die für die Unterschie- de verantwortlich sind, die es zwischen den Geschlechtern gibt.

Da Männchen Sperma im großen Überschuss produzieren, könnten sie theoretisch sehr viele Weibchen besamen – viel mehr als eigentlich zur Verfügung stehen. Diese Tatsache führt bei vielen Tierarten zu einer starken Konkurrenz der Männchen untereinander, die um die Gunst der Weibchen wetteifern.

Die Männchen stehen deshalb – bildlich gesprochen – raufend und drängelnd vor den Weibchen Schlange, die sehr wählerisch sind und sich zehnmal überlegen, mit wem sie ihr kostbares Ei teilen. Im Vergleich zu den Männchen haben alle Weibchen im Tierreich, einschließlich der menschlichen, ein sehr viel geringeres Fortpflanzungspotential.

Männer sind produktiver

Stellen Sie sich eine Frau vor, die in einem Monat mit zehn Männern Geschlechtsverkehr hätte: Sie würde trotzdem nicht mehr als einmal schwanger werden, während ein Mann, der mit zehn Frauen schläft, zehn Nachkommen in die Welt setzen könnte.

Und noch ein ganz wichtiger Unterschied existiert biologisch zwischen den Geschlechtern:

Entenmutter mit Küken

Sie hat viele Kinder…

Die Weibchen tragen die Hauptlast bei der Fortpflanzung. Bei manchen Tieren ist es so, dass das Männchen nichts weiter dazu beiträgt als eine kleine Menge Sperma. Alles Weitere, wie Schwangerschaft und Brut- pflege, bewältigt das Weibchen.

Deswegen hat die Natur, schon seit Hunderten von Millionen Jahren, in allen Weibchen die Vorliebe angelegt, bei der Wahl ihrer Geschlechts- partner sehr auf Qualität, d.h. auf gute Gene, zu achten. Ein Weibchen, das nicht gut auswählt und sich mit einem Männchen einließe, das ir- gendeinen Schaden hätte – der sich weiter vererbt – würde seine gan- zen Zeit- und Energieaufwendungen in nicht lebensfähigen Nachwuchs investieren.

Diese evolutionsbiologischen Grundtatsachen gelten – mit einigen Abweichungen – auch für uns Men- schen. Sie sind dafür verantwortlich, dass Männer z.B. ein viel größeres Bedürfnis nach kurzfristigen sexuellen Beziehungen haben als Frauen und Frauen im Normalfall wählerischer sind, was ihre Sexual- partner anbelangt. Dieser Unterschied zwischen Mann und Frau ist der größte geschlechtsbezogene Unterschied den es gibt.

Sie achtet auf Qualität

Der reproduktionsbiologische Vorteil für den Mann liegt auf der Hand: Er erzielt mit seiner Strategie eine gesteigerte Anzahl von Nachkommen. Er gerät dabei allerdings in Konfrontation mit der weiblichen Strategie, die auf wenig Nachwuchs abzielt, dafür aber strenge „Qualitätsmaßstäbe” anlegt.

Diese unterschiedlichen Reproduktionsstrategien, die die Geschlechter verfolgen, führen zwangsläufig zu Interessenskonflikten und zu einem unbewussten Machtkampf, der einen „Sieger” und einen „Besiegten” ergibt. Vorneweg gesagt, ist es nicht automatisch das „schwache Geschlecht”, das dabei den „Kürzeren” zieht.