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Liebeskummer – Die Online-Partnerschaftsberatung

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

Sie sind beim Surfen im Internet auf der Liebeskummer-Seite der Beratungspraxis Beziehungsdoktor.de gelandet.

Herzlich Willkommen!

Wahrscheinlich hat Sie ein ziemlich trauriger Anlass hierher geführt! Sicher sind Sie im Moment ziemlich verzweifelt und ratlos und auf der Suche nach Orientierung und Hilfe – um Ihren großen seelischen Schmerz etwas zu verringern.

Aber – bereits die Suche nach Hilfe hilft! Lesen, Klicken, Surfen – jede Ablenkung tut Ihnen jetzt gut.
 

Internet-Foren helfen bei Liebeskummer

Lesen Sie im Netz alles, was Sie über kaputte Beziehungen und Liebeskummer finden können – andere Themen interessieren Sie im Moment sowieso nicht.
Die Internet Liebeskummer-Foren sind voll davon. Da finden Sie genug Geschichten, die Ihrer ähneln und Sie werden feststellen: Sie sind nicht allein.

Online-Foren können wichtige erste Anlaufstellen bei Liebeskummer sein. Das Schreiben der Texte und das Lesen der Kommentare bringen ein klein wenig Ordnung in das Chaos – das im Kopf herrscht.
Aber – die Ratgeber, die sich zu Wort melden, sind keine Experten für Beziehungsfragen und zudem durch die eigene Problematik sehr stark voreingenommen. In Foren kann man auf große Resonanz und Zuspruch stoßen, die helfen, den Liebeskummer-Schmerz zu verarbeiten.
Wenn es aber um Ratschläge geht – die eine Versöhnung oder Wiederannäherung betreffen – seien Sie vorsichtig!
Viele sind selber gescheitert und auf die Nase gefallen und raten neuen Forumsmitgliedern nun genau das Gleiche wieder zu tun. Sie werden die unterschiedlichsten Meinungen hören und sich deswegen – am Schluss – genau so verhalten, wie Sie es ohnedies tun würden – und möglicherweise falsch.
In der seelischen Verfassung – in der Sie sich jetzt wahrscheinlich befinden – sind Sie unmöglich in der Lage, sich Ihrem Expartner gegenüber geschickt zu verhalten. Sie können im Moment nur gefühlsmäßig reagieren und werden deshalb alles vermasseln.
Die Liebe ist zwar das schönste Gefühl auf der Welt – aber ohne einen klugen Kopf hat sie keine Chance.

Sollten Sie noch Hoffnung haben – ein geschickt geplantes Vorgehen, abgestimmt auf Ihre persönliche Situation, sozusagen eine Wiederannäherungsstrategie – könnte für Sie sehr von Nutzen sein.

Ich, der Beziehungsdoktor, Verhaltensbiologe und Spezialist für kniffelige Beziehungskisten, entwerfe für Sie ein Strategiekonzept. Schreiben Sie mir doch einfach eine E-Mail mit Ihrer Situation oder rufen Sie mich an und dann sehen wir weiter!


  • Wenn Sie keine Hoffnung mehr auf Aussöhnung haben, wird eine schwere Zeit auf Sie zukommen!
    Ihr Expartner hat vielleicht eine neue Liebe gefunden und Sie sind zurückgeblieben und wissen nicht, wie Sie die nächsten Tage überstehen sollen.
  • Sie fühlen sich klein und gedemütigt – wie ausrangiert und weggeworfen!
    Fragen zermartern Ihr Hirn – warum, wieso, weshalb. Der/Die Andere – ist er/sie soviel besser als ich? Hat mein Expartner – dieses Wort will Ihnen noch gar nicht über die Lippen kommen – sich wirklich alles gut überlegt? Bereut er es schon bald und gibt es vielleicht ein Zurück?
  • Fragen über Fragen! Ich hoffe, dass Sie einige gute Freunde haben, die Ihnen in dieser schweren Liebeskummer-Zeit beistehen werden.
  • Tiefe Traurigkeit und grenzenlose Enttäuschung mischen sich mit Wut, Neid und Eifersucht. Der Andere – der hat es gut; er hat eine aufregende Zeit, mit einem neuen Liebespartner – während Sie am Kaputtgehen sind.
  • Wenn Sie in der Anfangsphase einer Trennung stecken, haben Sie sicher noch Hoffnung. Manchmal ist diese Hoffnung nicht unbegründet und ein Paar findet über den Umweg einer Krise wieder zueinander. Oft leider auch nicht. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!
  • Auch wenn Sie selbst ihre Beziehung nicht mehr so toll und kribbelnd fanden – die erzwungene Trennung, der Schmerz und der heftige Liebeskummer haben Ihren Expartner in einen Ausbund an Attraktivität verwandelt. Sie lieben wieder – wie am Anfang.
    Sie würden jetzt wahrscheinlich alles tun, was in Ihrer Macht steht, um sie oder ihn wieder zurück zu bekommen.
  • Wenn Ihr Ex Ihnen doch nur eine Chance dazu geben würde. Wie gerne würden Sie zeigen, was sich alles geändert und verbessert hat bei Ihnen – um Ihren Expartner umzustimmen.

Aber Vorsicht! Wenn Sie dieses Thema sehr beschäftigt, lesen Sie unter „Partner weg – kriege ich ihn jemals wieder“ weiter.

  • Vergraben Sie sich nicht zu hause – unternehmen Sie irgend etwas, auch wenn Sie zu nichts Lust haben und Ihnen der Liebeskummer schwer auf dem Herzen lastet.
  • Bewegen Sie sich! Gehen Sie in die Natur – auch wenn es draußen kalt und ungemütlich ist.
  • Nichts ist besser und wohltuender für ein geschundenes Nervensystem, als der Aufenthalt in der freien Natur.
    Das sage ich nicht – weil ich Biologe bin.
  • Auch wenn Sie keine Leseratte sind – vielleicht finden Sie in einer Buchhandlung etwas, das irgendein Schlaukopf geschrieben hat und Ihnen in irgendeiner Form ein wenig über Ihren Liebeskummer hinweg hilft und Denkanstöße vermittelt. Die Nützlichkeit der Liebeskummer-Foren habe ich ja schon erwähnt.
  • Oder lesen Sie meine pdf.Datei. Dort habe ich beschrieben, wie die Evolution über Jahrmillionen unser Liebesleben gestaltet hat und im Grunde es in der menschlichen Natur liegt, uns Liebeskummer und Leid zu bescheren. Aber das soll Ihren Expartner nicht entschuldigen!
  • Wenn ihr Liebeskummer unerträglich wird und Sie am Abgrund Ihres Lebens stehen und nicht mehr weiter wissen – rufen Sie bei einem gemeinnützigen Krisendienst in Ihrer Nähe an.
    Die haben dort gute Leute sitzen – nehmen Sie die Chance zu einem Gespräch war – Sie müssen nur die erste kritische Zeit überstehen.
  • Sind Sie ein Mann und es nicht gewohnt gegenüber anderen auch einmal schwach und angeschlagen zu erscheinen – Sie können dort vollkommen anonym bleiben. Außerdem – es ist keine Schande, auch als starke Persönlichkeit, einmal durch Liebeskummer in eine seelische Notlage zu geraten.
  • Oder Sie schicken mir eine Mail von meinem Kontaktformular aus und ich schreibe Ihnen dann meine Einschätzung über Ihre Beziehungssituation. Manchmal gibt es tatsächlich noch eine kleine Chance auf die andere Seite Einfluss zu nehmen – aber anders, als Sie sich das vielleicht vorstellen!

Liebeskummer und seine Auswirkungen auf Körper und Geist

Instinktiv hatte Helga es schon längst gespürt: Erst unmerklich, schließlich unübersehbar, hatte sich das Verhältnis zu ihrem Freund Rolf verschlechtert. Drei Jahre lebten sie zusammen – dieses Jahr wollten sie heiraten. Wie jede liebende Frau, versuchte auch sie, ihre Beziehung zu verbessern – eine weitere Verschlechterung war die Folge.
Eine fulminante Auseinandersetzung, in der sie ihn stark unter Druck setzte, brachte es an den Tag: Seit einem halben Jahr liebt er eine andere – mit Helga kann er sich keine gemeinsame Zukunft mehr vorstellen. Ihr war, als täte sich ein riesiger Abgrund vor ihr auf. Vierzehn Tage später war er fort und heftigster Liebeskummer zerriss ihr die Seele.
Tag und Nacht kreisende Gedanken – warum – warum – warum?
So paradox es ist – der grässliche Liebeskummer lässt sie nur noch verzweifelter an ihrer Liebe festhalten.
„Wenn ich ihn doch nur hassen könnte, dann würde mir alles leichter fallen“ – diesen Satz bringt sie ständig über die Lippen.
Der Liebeskummer scheint sie regelrecht aufzufressen – vier Wochen Trauer kosteten ihr zwölf Kilogramm Gewicht – für eine ohnehin schlanke Frau die reinste Katastrophe.
Am Arbeitsplatz fühlt sie sich kraftlos und überfordert – nur mit größter Mühe kann sie sich konzentrieren. Fehler häufen sich – was ihr unangenehme Gespräche mit ihrem Vorgesetzten einbringt.
Eine Grippe schleppt sie schon viele Wochen mit sich herum und dann der Schwindel – bei jeder schnelleren Drehung wird ihr schwarz vor Augen.
Zum Liebeskummer gesellt sich jetzt auch noch die ernstliche Sorge um den Arbeitsplatz.
 

Liebeskummer ist psychosozialer Stress.

Liebeskummer ist Stress pur. Auf den unvorbereiteten Verlust einer nahe stehenden Person, durch Tod oder Trennung, reagiert unsere Seele und unser Körper mit den Anzeichen einer schweren Depression.
Liebeskummer-Depressionen können zu Suizid führen oder zu schweren psychosomatischen Störungen und Erkrankungen.
Liebeskummer führt über regelkreisartig verschaltete Hormonsysteme, die in bestimmten Zentren des Mittelhirns ihren Ausgang haben, zu einer verstärkten Freisetzung des Streßhormons Cortisol aus der Nebennierenrinde. Cortisol ist mit jenem Kortison identisch, das Ärzte bei entzündlichen Prozessen verabreichen – aber bei langer Anwendung das Auftreten von Infektionskrankheiten fördert.
Cortisol hat die Aufgabe, zusammen mit dem Adrenalin aus dem Nebennierenmark, den Körper auf eine Kampf- oder Fluchtsituation vorzubereiten. Da heftiger Liebeskummer keine vorübergehende Erscheinung ist, resultiert eine chronische Dauerstresssituation, die Körper und Geist beeinträchtigt.
Liebeskummer kann mittelfristig, je nach Veranlagung, Bluthochdruck auslösen, eine schädigende Wirkung auf Herz und Gefäße haben und das Immunsystem schwächen. Über diesen Umweg kann Liebeskummer sogar zu einer Krebserkrankung führen.
Dass ein Mensch durch Liebeskummer am gebrochenen Herzen sterben kann, ist eine Volksweisheit, die einen tieferen Sinn hat.
 

Liebeskummer macht dümmer

Jede tiefe Depression – so auch eine Liebeskummer-Depression – hat eine drastische Auswirkung auf unser Gehirn. Neurobiologen konnten zeigen, dass psychosozialer Stress die Architektur von Nervenverbindungen im Hippocampus verändert. Durch die hohen Blutwerte des Stresshormons Cortisol kommt es zu einer Verarmung an Nervenverbindungen in diesem Gehirnbereich. Der Hippocampus spielt bei der Verarbeitung von Emotionen und der Abspeicherung von Gedächtnisinhalten eine zentrale Rolle.
So ist es nicht verwunderlich, dass Menschen mit einer Liebeskummer-Depression unter Antriebsschwäche leiden – verbunden mit Konzentrationsstörungen. Liebeskummer macht Menschen also tatsächlich dümmer.

Diese neurophysiologischen Effekte, die der Liebeskummer hat, sind aber umkehrbar: Ein Antidepressivum hebt die schädigende Wirkung der Streßhormone auf den Hippocampus auf und lässt die verödeten Nervenverbindungen wieder sprießen und nachwachsen – allerdings erst nach geraumer Zeit. Gegen Liebeskummer ist ein „Kraut gewachsen“.

Schwerste Formen des Liebeskummers sollten deshalb neben einer psychotherapeutischen Behandlung immer auch medikamentös angegangen werden. Liebeskummer ist heilbar – jedenfalls seine körperlichen Auswirkungen.


Liebeskummer verläuft gewöhnlich in vier Phasen


• Phase des nicht Wahrhaben-Wollens der Trennung

Im Liebeskummer-Stadium eins versucht der Verlassene seinen ganzen Einfluss geltend zu machen, den Trennungswilligen zum Bleiben zu überreden.
Er kann die Tatsache nicht akzeptieren, dass seine Beziehung zu Ende sein soll. Er fleht um eine zweite Chance, sieht eigene Fehler ein und ist bereit hart an sich zu arbeiten – um sich zu ändern.
Er möchte Zeit mit dem Trennungswilligen verbringen um die Fortschritte seiner Persönlichkeitsentwicklung vorführen zu können. Der Trennungswillige versucht dem aus dem Wege zu gehen und blockiert die Bemühungen seines Expartners.

• Phase der endlosen Streitereien

Im Stadium von Liebeskummer-Phase zwei macht sich allmählich immer größere Verzweiflung beim Verlassenen breit. Er stellt fest, dass seine Bemühungen die Beziehung zu kitten, ins Leere laufen.
Der Expartner entzieht sich seiner Einwirkungssphäre, weil er es satt hat, Erklärungen und Rechtfertigungen für sein Verhalten zu geben. Der Liebeskummer bringt den Verschmähten in eine emotionale Ausnahmesituation, in der irrationale Verhaltensweisen auftreten können. Heftige Eifersuchtsgefühle peinigen den Verlassenen – wenn noch eine andere Person mit im Spiel ist.
Sein Verhalten schwankt in diesem Stadium extrem zwischen unterwürfigem Verhalten und offener Rebellion. Je nach Persönlichkeit kann Liebeskummer in diesem Stadium starke aggressive Impulse freisetzen, die gefährliche Folgen für den Trennungswilligen haben können.

• Phase der Liebeskummer-Depression

Diese Liebeskummer-Phase ist gekennzeichnet von der traurigen Verstimmtheit des Verlassenen. Die Streit-Phase hat so viel Porzellan zerschlagen, dass der Expartner oft jeden Kontakt vermeidet. Der Verlassene sieht keinen Sinn mehr zu kämpfen und hat auch meist keine Gelegenheit mehr dazu. Die gefühlte Hoffnungslosigkeit kann sein ganzes Leben beherrschen. In dieser Situation können bei seelisch disponierten Personen Suizidversuche auftreten.

• Phase der Akzeptanz und des Loslassens

Dies ist das Liebeskummer-Endstadium. Der Verlassene hat die Trennung akzeptiert; die seelischen Wunden sind fast verheilt oder haben schon Narben gebildet. In diesem Stadium wäre der Liebeskummer-Genesene innerlich frei und bereit eine neue Beziehung einzugehen.

Je nach Zeitdauer der Beziehung, besonderer Umstände der Trennung, Persönlichkeit der Beteiligten usw., kann sich so ein Szenario ein bis drei Jahre hinziehen.

 
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